Schulsozialarbeit als enge Kooperation von Schule und Jugendhilfe hat sich in Sachsen-Anhalt seit langer Zeit bewährt. Beide Systeme bereichern sich zum Wohl junger Menschen wechselseitig. Dieses System muss unbedingt beibehalten und darüber hinaus weiter gestärkt werden. Die Fraktion Hauptsache Halle & FREIE WÄHLER hatte deshalb im Februar 2022 eine Resolution initiiert, die im Stadtrat eine große Mehrheit fand und die Landesregierung unter anderem dazu aufforderte, die dringend benötigte Schulsozialarbeit weiterhin so zu fördern, dass die Kommunen entlastet werden.

„Mit großer Genugtuung habe ich zur Kenntnis genommen, dass unsere Landesregierung die Städte und Gemeinden bei der Finanzierung der so dringend benötigten Schulsozialarbeiterstellen vorerst weiter unterstützen wird. Das war die Voraussetzung für den im gestrigen Jugendhilfeausschuss einstimmig getroffenen Beschluss zur Prioritätensetzung bei der Schulsozialarbeit. Mir war es ein besonderes Bedürfnis, gemeinsam mit Mitgliedern des halleschen Stadtrates und Schulsozialarbeitern im März persönlich unsere Resolution an die Entscheidungsträger in Magdeburg zu überreichen. Es zeigt sich nunmehr, dass diese Initiative im Interesse der Kinder und Jugendlichen, aber auch der Stadt Halle überaus erfolgreich war“, bezieht Beate Gellert, Mitglied der Fraktion Hauptsache Halle & FREIE WÄHLER sowie des Jugendhilfeausschusses Stellung.

„Darüber hinaus war es umso erfreulicher, dass sich die Landeshauptstadt Magdeburg unserer Resolution angeschlossen hat. Das gab der Entschließung weiteren Rückhalt. Im Endeffekt profitieren davon sowohl die gesamte Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt als auch die Kommunen. Wichtig ist es jetzt, dass das Land für die nächste Förderperiode ab 2024 das Geld im Landeshaushalt für die Schulsozialarbeit konkret einstellt und die Kommunen weiterhin beteiligungsfrei bleiben. Dafür wird sich unsere Fraktion mit ganzer Kraft einsetzen“, so Beate Gellert abschließend.

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