Der Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen ist nicht erst seit der Corona-Pandemie ein oft thematisiertes und diskutiertes Problem. Die daraus resultierenden Folgen sind allseits bekannt. Jüngst hat die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina in einer Ad-hoc-Stellungnahme erneut darauf hingewiesen. Die Fraktion Hauptsache Halle & FREIE WÄHLER sieht ebenfalls akuten Handlungsbedarf.

„Schon in den Kitas müssen Kinder den Spaß an der Bewegung vermittelt bekommen. Dabei sollten alle sich bietenden Möglichkeiten genutzt werden, um die motorischen Fähigkeiten der Mädchen und Jungen zu entwickeln“, ist Andreas Wels, Vorsitzender der Fraktion Hauptsache Halle & FREIE WÄHLER, überzeugt. Die pandemiebedingte Schließung von Kindertages- und Bildungseinrichtungen habe die Situation noch einmal verschärft. Deshalb seien jetzt kluge Ideen gefragt, die darauf abzielten, neue Wege in der Bekämpfung des Bewegungsmangels zu gehen.

„Es ist im Interesse der jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft, dass jetzt schnell gehandelt wird, um den drohenden Gefahren, wie Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen offensiv zu begegnen“, meint der sportpolitische Sprecher der Fraktion. Alle Beteiligten seien aufgerufen, intelligente Ansätze zur Lösung des Problems vorzulegen. Die vom Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt bereitgestellten finanziellen Mittel für Schwimmlernkurse sind in diesem Zusammenhang ein erster kluger Schritt, dem weitere folgen mögen.

Empfohlene Artikel