Nach der Schließung des Weihnachtsmarktes hagelt es Proteste von vielen Seiten. Aufgebracht sind verständlicherweise die Händler und Schausteller, die damit einmal mehr um ihre Existenz bangen müssen, aber auch viele Bürgerinnen und Bürger äußern mit deutlichen Worten ihren Unmut. Kritik kommt auch von der Fraktion Hauptsache Halle & FREIE WÄHLER.

„Seit Monaten warnen Experten vor einer neuen, verheerenden Corona-Welle. Seit Wochen steigen die Infektionszahlen auch in Halle. Warum hatten die Verantwortlichen in der Verwaltung keinen Plan B in der Schublade? Anderenorts, z.B. in Magdeburg, funktioniert ein Weihnachtsmarkt, der der aktuellen Landesverordnung entspricht. Wieso ist das in Halle nicht realisierbar?“, fragt Andreas Wels, Vorsitzender der Fraktion Hauptsache Halle & FREIE WÄHLER.

„Wir sehen derzeit einen Schlingerkurs der Entscheidungsträger, der unsere Stadt noch tiefer in die Krise stürzen wird. Der abgebrochene Weihnachtsmarkt ist nur ein weiteres, wenn auch äußerst markantes Beispiel dafür“, so Andreas Wels weiter. Man müsse endlich zu kompetentem Handeln zurückkehren und die Saalemetropole nicht länger der Lächerlichkeit preisgeben. Das dürften die Hallenserinnen und Hallenser sowie die Händlerinnen und Händler zurecht von der Stadtverwaltung einfordern.

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