Camping und Caravaning erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Gerade während der Corona-Pandemie war eine deutliche Zunahme dieses Trends erkennbar. Viele Familien und Alleinreisende entschieden sich, das Land mit Camper oder Caravan zu erkunden, weshalb auch ein steigender Bedarf an Camping- und Zeltplätzen zu verzeichnen war.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Stadtverwaltung:

  1. Wie viele Camping- bzw. Zeltplätze gibt es im halleschen Stadtgebiet?
  2. Gibt es besondere Stellplätze für Caravan-Fahrzeuge?
  3. Denkt die Stadtverwaltung über einen Ausbau der Campingplätze nach, um den Bekanntheitsgrad der Stadt und den Tourismus zu steigern?

Antwort der Verwaltung:

1. Zieht die Stadtverwaltung in Erwägung, das Angebot an Campingplätzen zu erhöhen, um damit den Bekanntheitsgrad der Stadt und den Tourismus zu steigern?

Ja, die Verwaltung hat dies auch bereits in mehreren Entwicklungskonzepten (Wassertourismuskonzept, ISEK, Tourismuskonzept) und Beschlussvorlagen (GRW-Slipanlage Sandanger) dargelegt.

2. Wenn ja, wo?

Die Stadt beabsichtigt, das jetzige Gelände des Nachwuchstrainingszentrums auf dem Sandanger für eine entsprechende Nutzung als Caravan- und Campingplatz zur Verfügung zu stellen, sofern an diesem Standort die Voraussetzungen für eine Genehmigungsfähigkeit erreicht werden können. Darüber hinaus wird im Rahmen des B-Plans 158 – Hufeisensee eine Fläche am Nordufer des Sees als Camping- und Caravanstandort ausgewiesen.

3. Wie hoch ist die derzeitige Auslastung der Stellplätze für Caravan-Fahrzeuge?

Die Auslastung der Caravan-Stellplätze an der Fährstraße ist insbesondere in den Sommermonaten sehr gut. Es gab bereits mehrfach Anfragen in der Stadtverwaltung zur Verfügbarkeit von entsprechenden Stellplätzen. Genaue Zahlen liegen jedoch nicht vor.

4. Sind diesbezüglich weitere Stellplätze geplant?

An beiden Standorten (Hufeisensee und Sandanger) können insgesamt etwa 180 bis 200 Stellplätze hergestellt werden.

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