Die Hallesche Verkehrs AG leistet einen entscheidenden und ökologischen Beitrag zur Mobilität in Halle. Sie ist damit ein wichtiges Bindeglied unserer halleschen Stadtgesellschaft. Viele Bewohnerinnen und Bewohner vom Stadtrand nutzen das Fahrrad, um zu den Endhaltestellen der Straßenbahnen zu gelangen.

Deshalb fragen wir die Stadtverwaltung:

  1. Befinden sich an allen Straßenbahnendhaltestellen im halleschen Stadtgebiet Fahrradständer?
  2. Wenn ja, welche Kapazität haben diese? (Bitte aufgelistet nach Endhaltestelle)
  3. Wenn nein, gibt es seitens der Stadtverwaltung Planungen zur Errichtung von Fahrradständern an den Endhalteställen, wo solche fehlen?

Antwort der Verwaltung:

1. Befinden sich an allen Straßenbahnendhaltestellen im Halleschen Stadtgebiet Fahrradständer?

Nein, die Endstellen Ammendorf, Göttinger Bogen und Soltauer Straße sind bislang nicht ausgestattet.

2. Welche Kapazität haben diese – aufgelistet nach Endhaltestelle?

Siehe Anhang. Die grau hinterlegten Zeilen beinhalten die Endhaltestellen.

3. Wenn nein, gibt es seitens der Stadtverwaltung Planungen zur Errichtung von Fahrradständern an den Endhaltestellen, wo solche fehlen?

Im Rahmen des Stadtbahnprogramms sind an zahlreichen Haltestellen, insbesondere an Endstellen (z.B. Ammendorf), Fahrradabstellplätze geplant. Mit Abstand der größte Bedarf besteht am Hauptbahnhof. Zusammen mit dem Bahnhofsmanagement wird seit Jahren wiederholt eruiert, wie und wo zusätzliche Abstellanlagen installiert werden können. Leider ist das Flächenpotenzial äußerst begrenzt bzw. schwer zu erschließen. Konkret geplant ist ein Fahrradparkhaus zwischen Hauptbahnhof und Riebeckplatz. Generell würden (zusätzliche) Fahrradbügel an allen ÖPNV-Haltestellen die multimodale Mobilität im Umweltverbund befördern. Prioritär sind Standorte, wo erkennbarer Bedarf besteht – am Göttinger Bogen und Soltauer Straße ist dies bislang nicht der Fall.

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